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Das vorliegende Buch dokumentiert den Status quo einer mehrmonatigen Recherche über die visuellen Besonderheiten und Eigenarten der persönlichen Lebenswelt. Die Recherche geht über das eindimensionale Verbinden zweier Gegenstände auf einer Ebene hinaus und schafft es, mehrere Bilder und damit verbundene Begrifflichkeiten visuell zu verknüpfen, obwohl sie sich nicht auf miteinander zugeordneten Ebenen befinden.

 

Das Projekt hat einen objektiver Ansatz, sich aus den alltäglichen und eingespielten Arbeits- und Wahrnehmungsprozessen herauszulösen. Letztlich geht es darum, neue Sichtweisen zu erlangen bzw. durch Vermischung neue Bildwelten und Gestaltungsansätze zu schaffen.

 

Das entstandene Buch zeigt die unzähligen Fundstücke einer Reise durch den Alltag. Geordnet nach visuellen Merkmalen wie Form, Farbe und Material ergeben sie einen überraschenden Einblick in die Lebenswelt und stellen ungewohnte Zusammenhänge von Alltagsgegenständen und Alltagssituationen her, welche viele Menschen kaum bis gar nicht wahrnehmen, weil sie sich von den unzähligen visuellen Reizen im Alltag überfordert fühlen.

Im Gegensatz zu vielen anderen Arbeiten im Feld der visuellen Kommunikation, die sehr oft einen verkopften Ansatz und einen allumfassenden Anspruch haben, behauptet dieses gesammelte Archiv mit seinen Bildern nichts dergleichen. Die Bilder versuchen nichts zu beweisen, denn sie sind lediglich eine Momentaufnahme, die durchaus skeptisch zu genießen ist. Es ist eine unkonventionelle Zusammenstellung von Dingen, welche die unmittelbare und persönliche Umwelt und Umgebung auffächert und zu einem kleinen Teil visualisiert.

 

Der Inhalt erzeugt einen Zusammenhang zwischen alltäglichen Gegenständen dieser Welt, aber überrascht dennoch durch die Verschiedenheit und Vielfältigkeit der Wahrnehmung und weckt subjektive Gedanken und Erinnerungen in den Menschen.

 

Das Buch soll deshalb den Betrachter nicht nur dazu einladen, zwischen den Bildern zu verweilen, sondern auch als alltägliche Inspirationsquelle dienen und den kreativen Output fördern. »Form Farbe Material« ist aus dem Staunen über die persönliche Lebens- und Erlebniswelt entstanden, in der wir uns Tag für Tag bewegen bzw. verlieren und dabei Inspiration und visuellen Input viel zu häufig außer Acht lassen.

 

Klar ist auch, dass jeder Katalog und jedes Archiv, das versucht, Dinge und Objekte der Lebenswelt – nach welchen Kriterien auch immer  –  zu ordnen, immer auch Ungenauigkeiten, subjektive Tendenzen oder Lücken aufweist. Denn die unzähligen Möglichkeiten, Dinge zu kategorisieren, lassen die Grenzen der Einteilung verschwimmen.

 

Eine Vollständigkeit eines (persönlich angelegten) Archives ist also unmöglich. Aber: Ein Anfang ist gemacht!

Durch die von zufälligen Faktoren bestimmte Zusammenstellung und Neuordnung einer persönlichen  Bildsammlung kann man sich einen Vorteil gegenüber Personen, die auf Suchmaschinen angewiesen sind, verschaffen. Denn kein Algorithmus dieser Welt kann den unvorhersehbaren Alltag einer Person verallgemeinern und vorhersehen.

This website documents the status quo of research carried out over several months into the visual characteristics and individualities of one’s own world. The research goes beyond the one-dimensional relationship between two objects from the same field and instead manages to visually connect a myriad of images pertaining to various concepts which are not typically associated with each other.

 

The project has an objective initial aim, to provide a counter-point to the intrinsic truths and day-to-day work processes we adhere to. Furthermore, the project aims to broaden horizons through the mixing of images and designs.

As a result, the website shows the countless finds of a journey through everyday life. Sorted by visual details such as shape, colour and material they produce a surprising insight into the world and present unusual combinations of everyday objects and situations which many people struggle to believe because they feel overwhelmed by the countless visual stimuli.

 

In contrast to many other works in the field of visual communication which often have a multi-layered approach and an all-encompassing line of argument, this archive does not intend to provide something similar. The pictures do not attempt to prove anything because they are merely snapshots, which are quite skeptical to enjoy. It is an unconventional collection of things that fan out the immediate and personal environment and visualize it to a small extent.

The contents of this compilation creates a connection between everyday objects but is surprising nonetheless due to the diversity of perception and awakens subjective thoughts and memories in people.

The website should therefore invite the viewer not only to stay between the images, but also serve as a constant source of inspiration and promote creative output. “ Form Farbe Material “ was conceived out of wonder of the personal world of life and experience in which we spend our lives, far too often ignoring inspiration and visual input.

 

It is also clear that every catalogue and archive that tries to arrange things and objects from everyday life – by whatever criteria – always has inaccuracies, subjective tendencies or gaps. Because the countless possibilities to categorize things, the boundaries of how to divide these things are blurred.

 

The full completion of a personally created archive is therefore impossible, but a start has been made!

The collection and rearrangement of a personal image collection, determined at random, can offer an advantage over people who rely on search engines because no algorithm on earth can generalize and predict the unpredictable everyday life of a person.

The Book

Archive (2485)

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